MADE IN EUROPE

QUALITÄT entsteht nicht durch Zufall, sondern durch den sorgfältigen Einsatz vieler Details und langjähriger Erfahrung. Unsere Hemden und Accessoires haben wir aus dem Blickwinkel eines anspruchsvollen Kunden gestaltet – und stets hinterfragt, welche Anforderungen wir selbst an ein edles, hochwertiges und langlebiges Kleidungsstück haben.
Daher werden unsere Hemden ausschließlich in Europa zugeschnitten und genäht, in Betrieben, die das Schneiderhandwerk beherrschen – was für höchsten Tragekomfort sowie eine makellose Passform unerlässlich ist.

HEMDEN

DIE PASSFORM

EDWARD COPPER Hemden werden in alter Schneidertradition in Einzelgrößen gefertigt, nicht im heute üblichen Doppelrumpf, bei dem beispielsweise die Größen 41 und 42 im Body gleich geschnitten sind und sich lediglich durch einen Zentimeter Kragenweite unterscheiden. Wer will schon Kompromisse mit der Nachbargröße machen?

DIE MATERIALIEN

Für unsere Hemden verwenden wir nur ERSTKLASSIGE STOFFE EUROPÄISCHER WEBER aus den besten Rohmaterialien, überwiegend Vollzwirn-Gewebe oder Qualitäten aus feinem Compact-Garn. Basis für beide bilden langstapelige Baumwollfasern, die besonders gute Festigkeit, Färbbarkeit und Widerstandsfähigkeit garantieren.

Beim VOLLZWIRN, englisch TWOPLY, werden für Kette und Schuss zwei oder mehr feinfädige Garne miteinander verzwirnt. Streifen und Karos können dadurch besonders fein abgebildet werden. Farben weisen mehr BRILLANZ auf. Meist wählen wir Gewebe aus Nm 100er (sprich: nummermetrisch), Nm 120er oder sogar feineren Garnen aus. Dieses Maß benennt die Länge eines Fadens in Metern, die ein Gramm wiegt – je höher die Zahl, desto feiner der Zwirn.

DIE KNÖPFE

Alle Business-Hemden tragen Knöpfe AUS ECHTEM PERLMUTT, deren Rückseite abgerundet ist, um sie reibungslos schließen zu können. Wie bei den alten Neapolitaner Hemden-Manufakturen werden sie mit dem feinen HAHNENTRITT-STICH AUF STIEL angenäht und anschließend in einem zusätzlichen Arbeitsgang versiegelt, damit sie dort bleiben, wo sie hin gehören. Echte Perlmutt-Knöpfe erkennen Sie übrigens leicht an deren Temperatur: sie weisen ein kältere Haptik auf.

DAS KNOPFLOCH UND ANDERE BESONDERHEITEN

Es besteht aus 180 STICHEN. Das sieht nicht nur edel aus, sondern bietet auch höchste Reißfestigkeit.

Das unterste, quer gearbeitete Knopfloch an der Leiste sowie die kleinen Knopflöcher an den Ärmelschlitzen lassen wir in BICOLOR-OPTIK mit unserer Farbe Copper – einem warmen Kupferton – ausarbeiten. Dies ist ein Erkennungsmerkmal aller EDWARD COPPER Hemden, ebenso wie die feine Stickerei unseres Logos.

DER KRAGEN

Der Kragen ist das Gesicht eines Hemdes. Deshalb wird er bei uns nach Kriterien verarbeitet, die viel Fingerspitzengefühl erfordern. Das Annähen von außen beispielsweise ist weitaus schwieriger als die herkömmliche Methode, schafft aber ein Maximum an Tragekomfort.

Wir wollen, dass unsere Kragen besonders anschmiegsam sind und verwenden aus diesem Grund nur unverklebte Baumwolleinlagen.

Die STÄBCHENTASCHEN lassen wir auf traditionelle Weise mit kleiner, dreieckiger Einschub-Öffnung fertigen, damit der Sitz des Kragens nicht beeinträchtigt wird. Sie ist mit weißem Stoff unterlegt.

DIE NÄHTE

Die sechs Millimeter schmalen HANDKAPPNÄHTE an den Seiten und der zwei Millimeter feine, abgerundete Saum jedes EDWARD COPPER Hemdes sind besonders strapazierfähig, bequem und leicht zu bügeln. Für ein hochwertiges Hemd sind mindestens sieben Stiche pro Zentimeter ein Kriterium echter Qualität. Wir haben uns für NEUN STICHE entschieden, um ein wirklich feines Nahtbild zu erhalten.

DIE BEINECKEN/MOUCHES

Diese Dreiecke am Abschluss der Seitennaht dienen nicht nur der Reißfestigkeit sondern auch der Bequemlichkeit und werden bei uns von Näherinnen mit feinen Stichen VON HAND EINGENÄHT.

DER ÄRMELEINSATZ

Bei herkömmlichen Hemden wird die Ärmelnaht mit den Seiten in einem Arbeitsgang geschlossen, wodurch beim Bewegen der Arme automatisch Zug auf der Seitennaht entsteht. EDWARD COPPER Ärmel werden im CIRCULAR SLEEVE Verfahren im geschlossenen Zustand in das fertige Hemd eingesetzt, auch EINGEDREHTER ÄRMEL genannt. Diese traditionelle Methode nimmt mehr Zeit und Sorgfalt in Anspruch, bietet Ihnen aber ein Maximum an Bewegungsfreiheit. Dies werden Sie insbesondere beim Tragen unserer Hemden unter Ihrem Sakko spüren.

SCHULTER

Den äußeren Teil unserer doppelten Schulterpasse haben wir mit einer mittigen Teilungsnaht versehen. Durch den diagonalen Fadenlauf der einzelnen Seitenwird die Schulterpartie anschmiegsamer. Außerdem verlaufen Streifen und Karos im vorderen Bereich der Schulter aller EDWARD COPPER Hemden dadurch parallel zur Naht.

KRAWATTEN, SCHLEIFEN & EINSTECKTÜCHER

All unsere Accessoires kommen aus der norditalienischen Stadt der SEIDE, aus COMO. Sie werden „CUCITA A MANO“ gefertigt, also in Handarbeit zugeschnitten und genäht. Dies ist die hochwertigste Form, mit der man Krawatten überhaupt herstellen kann. EDWARD COPPER Krawatten tragen den berühmten „slip stitch“, den Häkelstich auf der Rückseite und ein aufwendig gesticktes Logo im Seidenfutter.

Die SCHLEIFEN bestehen aus zwei Teilen, die Sie mit einem Haken schließen und in der Größe variieren können. Dennoch haben Sie eine von Hand gebundene Schleife - was immer besser aussieht als eine fertig genähte. Der Haken bietet einen Vorteil: Sie müssen die Schleife im Grunde genommen nur einmal binden!

PFLEGE

Reine Baumwolle ist ein geniales Naturprodukt. Sie ist besonders hautfreundlich, atmungsaktiv, strapazierfähig und sollte nicht chemisch gereinigt werden. Aus diesem Grund verzichten wir auf den Einsatz von SOGENANNTEN BÜGELFREIEN STOFFEN, die mit Flüssig-Ammoniak ausgerüstet werden. Abgesehen von der Beeinträchtigung der natürlichen Atmungsaktivität durch diese Behandlung macht die Wahl hochwertiger, feinfädiger Stoffe jede chemische Kosmetik unnötig. Ohne BÜGELN kommt kein Hemd aus – dennoch kann man es sich mit der Wahl des richtigen Hemdes leichter machen.

Besonders pflegeleicht sind Qualitäten mit Stretch-Anteil sowie alle Baumwollgewebe, die Struktur oder Haptik aufweisen, wie ein Twill oder Oxford. Voluminöse Qualitäten lassen sich immer einfacher bügeln als glatte Popeline. Greifen Sie zu diesen Warentypen, wenn Sie auf Geschäftsreise gehen und Ihr Hemd möglichst unbeschadet aus dem Koffer kommen soll. Sie erkennen alle EDWARD COPPER Hemden mit dieser Eigenschaft am Hinweis „Suitcase Shirt“ in der Artikelbeschreibung.

WÄSCHE/ REINIGUNG

Generell empfehlen wir Ihnen, Ihre Hemden zu Hause von eigener oder vertrauter Hand zu waschen und zu bügeln. Sollte Ihr Terminkalender dies nicht zulassen, dann geben Sie Ihre „zweite Haut“ nicht in irgendeiner Reinigung ab, sondern möglichst in einem Betrieb, der sorgfältig arbeitet, wie eine familiengeführte Wäscherei. Wenn Ihnen die Metalldrähte nicht zusagen, auf denen die Hemden meist dicht aneinander gepresst ausgeliefert werden, können Sie dort eigene Holz- oder Kunststoffbügel hinterlegen. Gute Reinigungen bügeln die Kragen und Manschetten Ihres Hemdes auf Wunsch von Hand und nicht mit einer Presse, die unschöne Falten und eine leblose Optik verursachen kann. Bei der unverklebten Einlage unserer EDWARD COPPER Hemden legen wir Ihnen dies besonders ans Herz, da sich die Mehrweite des Oberkragens sonst an den vorderen Kanten abbilden kann. Weisen Sie die Mitarbeiter auf dieses hochwertige Verarbeitungskriterium hin.

Beim Waschen zu Hause sollten Sie darauf achten, nicht zu viele Hemden auf einmal in die Maschine zu geben, dann haben Sie später weniger Arbeit. Schließen Sie die beiden oberen Knöpfe und danach zumindest jeden weiteren zweiten. Entfernen Sie die Kragenstäbchen. Wenn Sie die Hemden zum Trocknen auf Bügel hängen, gelingt das anschließende Bügeln besser und auch schneller.

BÜGELN

Alle Wege führen nach Rom und so gibt es natürlich auch unterschiedliche Vorgehensarten, wenn Sie ein Hemd bügeln wollen. Das Glätten eines Gewebes entsteht durch die Kombination von Wärme, Druck und der Dauer des Vorgangs. Bügeln wird heute zum Glück durch die Vorteile eines Dampfbügeleisens enorm verkürzt und Sie können dieses beruhigt fest aufdrücken. Stellen Sie sich einfach vor, Sie würden jeweils das einzelne Schnittteil des Hemdes bügeln.

Wichtig ist die Reihenfolge. Im Schneiderhandwerk lernt man: Zunächst alle Teile bügeln, die aus doppelter Stofflage bestehen, also Kragen, Manschetten und dann die Schulterpasse. WICHTIG bei allen doppelten Teilen: immer von den äußeren Kanten oder Ecken jeweils zur Mitte hin bügeln!

Hier noch ein paar Pflege-Tipps in Kurzform:

  • dunkle, vor allem schwarze Hemden immer auf links waschen und von links bügeln
  • Kragen, Manschetten und Schulterpasse von den äußeren Kanten/Ecken jeweils zur Mitte hin bügeln, um Falten zu vermeiden
  • keine scharfen Kanten in die Ärmel bügeln, das ist in Fachkreisen ein „No go“
  • die Kragenstäbchen erst nach dem Bügeln wieder einlegen, sonst drücken sie sich ab
  • reine Baumwollhemden können Sie fast ausnahmslos auf hoher Stufe bügeln, bei Stretchanteil oder dunklen Hemden empfehlen wir eine Temperatur im oberen Mittelbereich
  • schließen Sie die Knöpfe an den Ärmelschlitzen direkt nach dem Bügeln. Bei Kennern sind diese nie geöffnet, es sei denn, Sie krempeln die Ärmel hoch.